
Auf der Produktionsfläche führt ein schwaches Heizprofil im Tunnel zur Erhitzung der Preforms nicht nur dazu, dass die Liniengeschwindigkeit reduziert wird – es entstehen außerdem Ausschusswaren. Unregelmäßige Dehnung, kristallisierte Bereiche sowie uneinheitliche Wandstärken treten schnell auf, wenn die Infrarotenergie nicht ausreichend ist. Deshalb muss die Linientempo verringert werden – doch dadurch steigen die Energiekosten. Wir entwickeln Heizgeräte für den Einsatz im Stretch-Blechblasverfahren, die in der Lage sind, die herkömmlichen Halogen- und Quarzsysteme zu ersetzen – mit einer Leistung, die der des Originals entspricht.
Was technisch wichtig ist:
Unsere Emittoren ermöglichen eine präzise Steuerung des Spektrums im Kurzwellen- und Mittelwellenbereich – ideal für die Erhitzung von PET-Preforms. Mit einer Leistung von 100–4000 W bei 24–480 V passen sie in Standard-R7-Sockel sowie keramische Anschlüsse. Sie können ohne weiteren Aufwand in bestehende Heiztunnel eingebaut werden. Die Abmessungen und die Befestigungsmöglichkeiten entsprechen den gängigen Anforderungen von Blechblasmaschinen. Die Reflektoren lenken die Wärme genau dorthin, wo sie benötigt wird – auf den Preformkörper, nicht auf den Maschinenrahmen. Die Leistung bleibt über 5.000 Stunden stabil, wobei die Abweichung unter 5 % liegt.
Warum das für Ihre Maschinen wichtig ist:
Bei Maschinen von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB sind die Vorteile messbar. Unternehmen, die auf diese Heizgeräte umsteigen, erleben eine Reduzierung der Zykluszeiten um 8–12 % sowie weniger Ausschusswaren aufgrund ungleichmäßiger Erwärmung. Durch eine schnellere Erwärmung und eine bessere Wärmeeffizienz sinkt der Energieverbrauch um 15–25 %. Im Laufe eines Jahres bedeutet das weniger verbrauchte kWh, weniger Lampenaustausche und weniger Stillstandzeiten durch Reparaturen. Die Heizgeräte sorgen dafür, dass die gewünschte Erwärmungskurve beibehalten wird – dadurch bleiben die Dehnungsverhältnisse konstant und die Qualität der Flaschen verbessert sich.
Ein paar praktische Hinweise:
Die Installation ist einfach. Allerdings muss die Heizzone nach jedem Produktwechsel neu kalibriert werden. Stimmen Sie die Leistungsstärke auf das Gewicht und die Wandstärke der Preforms ab. Überprüfen Sie außerdem stets die Ausrichtung der Reflektoren, um heiße und kalte Stellen zu vermeiden. In Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit sollten die Anschlüsse geschützt werden und Ersatzteile müssen griffbereit sein. Wenn Ihre Maschine 24/7 läuft, planen Sie den Austausch der Lampen während der geplanten Pausen ein – damit die Leistung stabil bleibt und plötzliche Änderungen der Parameter vermieden werden.